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Internet-Baustelle ab 5-2009! Domain-Struktur von Infoserv-AG, Schramberg. Platzierung von Text und Bildern: K. Langenbach Krankenhaus SchrambergWeitere Inhalte über das Krankenhaus werden nach verfügbarer Zeit hier platziert.
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Roland Löffler, Schramberg Thema Kreiskrankenhaus Schramberg:Da platzt einem echt der Kragen: Einige verantwortliche Menschen möchten häppchenweise das Schramberger Kreiskrankenhaus „platt machen" und wenden Methoden an, die dem mündigen Bürger einerseits Angst machen und andererseits die Zornesröte ins Gesicht treiben. Man kommt sich ziemlich veräppelt vor, wenn innerhalb von wenigen Monaten fahrlässig gemachte Zusagen schon wieder über den Haufen geworfen werden und völlig neuartige Informationen ans Licht kommen, ein gut funktionierendes Krankenhaus für viele tausend Menschen wegzureden. Aber da wurde hoffentlich die „Rechnung ohne den Wirt gemacht". Wir Schramberger und die vielen betroffenen Menschen des Umlandes werden für das so wichtige Krankenhaus kämpfen.Aber nehmen wir mal an, es kommt tatsächlich soweit: Das Schramberger Krankenhaus wird an irgendeinem Freitag für immer geschlossen, die Kranken werden dann nach Rottweil gebracht, da das Großklinikum in Villingen-Schwenningen noch nicht ganz fertiggestellt ist, weil der Kostenrahmen zum fünften Mal um einige Millionen überschritten werden muss. Am Samstag, also tags darauf, wird einer der Menschen, die für die Schließung in Schramberger maßgeblich zuständig war, gegen 20 Uhr in Hinterlehengericht in einen sehr schweren Verkehrsunfall verwickelt. Er und seine drei im Auto befindlichen Familienmitglieder sind so schwer verletzt, dass sie dringend notoperiert werden müssen. Krankenwagen und Notärtzte brauchen aber ewig, weil sie beinahe zeitgleich zwei Personen mit Herzinfarkt, eine aus Hardt, die andere aus Aichhalden, zusammen mit ehrenamtlichen Rotkreuz-Helfern nach Rottweil bringen müssen.Beide haben großes Pech: Sie sterben nur wenige hundert Meter vor dem Rottweiler Krankenhaus, die Strecke war einfach zu lang. Bis die Nothelfer dann in Hinterlehengericht eintreffen, vergeht deshalb sehr viel Zeit. Zum Glück überleben alle vier Insaßen schwer verletzt, da sie gerade noch rechtzeitig die Klinik erreichen. Zugegeben, eine furchtbare Geschichte, die aber dennoch irgendwann tatsächlich passieren kann. Wie können dann die Leute morgens in den Spiegel schauen, die solche Entscheidungen vorantrieben und für viele Tausend ein großes Stück Lebensqualität rauben, sie sogar erheblich gefährden.Ich könnte die ganze Diskussion verstehen, hätte man nicht jehrzehntelang die hervorragenden Strukturen im Krankenhauswesen geschaffen. Das Schramberger Krankenhaus wurde immer wieder ausgebaut, renoviert und auf einem guten Level gehalten. Bei unserem derzeitigen Gesundheitswesen werden natürlich Verluste in Millionenhöhe eingefahren, aber ist es das letztendlich nicht wert. Man könnte unzähliche Beispiele des öffentlichen Lebens auflisten, die ebenfalls jedes Jahr riesige Abmängel verursachen und oft unnötig wären; bei einem Krankenhaus muss die Wichtigkeit einfach überragen. Zumal keineswegs sichergestellt ist, dass die Verluste bei einer Krankenhaus-Konzentration geringer ausfallen. Die Verwantwortlichen sollen einfach mal eine Umfrage machen, dann werden diese schnell herausfinden, dass im Landkreis Rottweil wohl kein Mensch ein überregionales Klinikum als Gesamtersatz wünscht.Zudem möchte ich noch an einen Aspekt erinnern, der in der gesamten Diskussion überhaupt noch nicht – auch nur ansatzweise – erwähnt worden ist. Man muss sich mal überlegen, wieviele hundert Fahrzeuge jeden Tag zusätzlich auf die Strasse müssen, um die Kranken besuchen zu können. Das belastet die Umwelt erheblich, steigert zudem die Unfallgefahren und kostet für die Bürger auch viel Geld.und Zeit Ich war vor einem Jahr eine Woche im Schramberger Krankenhaus (wo ich ganz hervorragend versorgt worden bin) und habe in dieser Zeit etwa 50 Besuche bekommen. Wäre ich in Rottweil gelegen, hätte sich die Hälfte eine Fahrt sicherlich gespart, die 25 nahen Verwandten und guten Freude wären dennoch gefahren. Pro Fahrt hin und zurück 50 Kilometer, macht zusammen 1250 Kilometer. Toll.Das bei rund 100 Patienten, da kommt ganz schön was zusammen. Umwelt und Volkswirtshaftlich ein absolutes Unding. Da sollte jeder, der solche Entscheidungen verantwortet, einfach mal das Hirn einschalten. Dann sieht die Welt wieder anders aus. Wer dennoch gegen das Schramberger Haus ist, der scheint von Kräften geleitet zu sein, die über mein Auffassungsvermögen gehen. Aber wer weiss, was noch dahinter steckt?Wenn unsere Krankenhäuser wieder einmal langfristig funktionieren und Perspektiven vorhanden sind, dann wird es auch kein Problem sein, gute Ärtze zu finden. Und wer ein wenig Fantasie hat, der wird auch dringend benötigte Parkplätze aus dem Berg stampfen – immer noch billiger, als eine blödsinnige Notlösung auf dem Sulgen. Aber die war wahrscheinlich eh nie ernsthaft vorgesehen.Roland Löffler, Schramberg |
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Am 6.6.2009 um 14 strömten viele Schramberger zur Demonstration für den Erhalt des Schramberger Krankenhauses auf den Rathaus-Platz und zeigten damit ihren Willen, unser Krankenhaus in Schramberg zum Nutzen aller Menschen in der Region Schramberg leistungsfähig zu erhalten. Der Platz war voll und die Stimmung über die Haltung der Verantwortlichen bedrückt. Der Sprecher der Mitarbeiter zeigte aus seiner Sicht die Notwendigkeit unseres Krankenhauses auf. Der Oberbürgermeister Dr. Herbert Zinell, sprach den vielen Bürgern aus dem Herzen, dass das Krankenhaus für die Bürger Schrambergs und in den umliegenden Städten und Gemeinden lebens-notwendig und unverzichtbar ist. Die anwesenden Vertreter der meisten Parteien waren ebenfalls dieser Meinung und sagten dies frei heraus.Wer resigniert, hat schon verloren.Schreiben Sie Ihren politischen Vertretern in allen Parteien Ihre Meinung. |